Mentales
Schlankheitstraining
Das mentale Schlankheitstraining ist keine Diät,
sondern eine Methode, einfach und leicht abzunehmen.
Das verspricht vor allem ihre Erfinderin Dagmar
Herzog. Im Vordergrund steht dabei ein psychologisches
Lernprogramm, mit dem man Schritt für Schritt
falschen Essgewohnheiten auf den Grund gehen kann
und ein gesundes Essverhalten erlernen soll.
Die
Form der Autosuggestion ist simpel: Negative Verhaltensweisen
werden mit düsteren, Ekel erregenden Bildern
belegt. Leberwurst sieht zum Beispiel aus wie Erbrochenes,
Fett riecht billig, alt und ranzig. Positives, anzustrebendes
Essverhalten wird mit fröhlich bunten Bildern
belegt. Mineralwasser ist angenehm kühl, frisch
und „entgiftet“.
Entspannungs-
und eigens entwickelte Schlankheitsübungen
unterstützen das Training und sollen ein „neues,
positives Körpergefühl vermitteln“.
Die Idee beruht auf einem Anti-Rauch-Programm aus
der Schweiz, das nach dem gleichen Prinzip funktioniert.
Lebensmittelempfehlungen oder Portionsgrößen
werden nicht vorgegeben. Nicht was man isst ist
entscheidend, sondern wann und warum.
Vorteile
des Mentalen Schlankheitstrainings
Viele
Menschen essen aus Kummer oder Traurigkeit, wenn
sie gestresst sind oder sich langweilen. Diese Aspekte
werden bei vielen Diäten vernachlässigt.
Das mentale Schlankheitstraining geht auf diese
Zusammenhänge ein und macht sie bewusst. Lästiges
Kalorienzählen oder Abwiegen der Speisen, spezielle
Rezepte oder Kochmethoden sind nicht nötig.
Nachteile
des Mentalen Schlankheitstrainings
Auch
wenn die psychologische Seite wichtig ist –
Übergewicht kann viele Gründe haben. Im
Vordergrund sollte bei der Gewichtsabnahme die Gesundheit
stehen. Gewisse Grundkenntnisse über gesundes,
„schlankes“ Essen sind daher wichtig,
um dauerhaft abzunehmen. Darauf wird in diesem Training
nur am Rande eingegangen.